HAUS BRS 8

HAUS BRS 8
Wohnobjekt
Hürth Efferen
2015 - 2016
LPH: 1-8

Umbau und Sanierung eines Mehrfamilienhauses, Baujahr 1937, zu einem Einfamilienhaus. Das Konzept bei der Sanierung des Objektes aus den 30er Jahren setzt darauf, die historischen Stilelemente zu bewahren und durch moderne Aspekte in Anlehnung an die Bauart der 30er in Szene zu setzen. Der Leitsatz ist es, eine Verbindung zu schaffen zwischen dem Bestand und neuen Ideen. Es geht nicht darum, das Bestehende ausschließlich zu konservieren, sondern darum, es weiterzuentwickeln und an die Bedürfnisse der neuen Nutzer anzupassen. Im Erdgeschoss der Villa waren erhebliche Eingriffe in die Substanz von Nöten, um den Grundriss der neuen Nutzung als Einfamilienhaus anzupassen. Viele Details wie Fenster, der Terrazzo und der Wintergarten wurden im Stil der 30er Jahre entworfen, um das Potential des Bestands herauszuarbeiten. Herzstück des Hauses ist die Küche: Hier trifft Industrielook auf charmanten Orangerie-Charakter, den die Sprossenfenster des Wintergartens vermitteln. Die Fenster und Terrassentüren lassen viel Licht in die Räume und lenken den Blick in den neugestalteten Garten. So ist der Essbereich schnell der Treffpunkt der Familie und der Lieblingsplatz der Bewohner geworden, die das Haus in vollen Zügen genießen.Auch im Eingangsbereich wird schnell klar: Alt und neu sind in der Villa eine harmonische Beziehung eingegangen und vertragen sich vorbildlich. Die historische Treppe, hochwertige Einbauten und sorgsam ausgewählte Bodenbeläge fügen sich zu einem edlen Gesamtbild.Die Auswahl der Materialien unterstreicht den hochwertigen Charakter.In der ersten Etage, in der die Privaträume untergebracht sind, erzeugen Köneke Architekten eine homogene Wirkung durch den hellen Holzboden, die weiß gekalkten Wände und hohe Türen. Das Bad ist zurückhaltend und dabei sehr geschmackvoll gestaltet. Ausgesuchte Elemente, wie die schwarzen Armaturen, der Terrazzo und die Duschtüren, fügen sich harmonisch ins Gesamtkonzept ein und unterstreichen den Industrielook der 30er.Ein einladender Platz für Gäste.Im Dachgeschoss finden Besucher einen großzügigen Bereich vor. Das Gästezimmer ist  über eine Stahlleiter mit der Galerie im Spitzboden verbunden und verfügt damit über eine weitere Schlafebene. Das Bad erhält Dank der hellen handgefertigten Fliesen, dem Terrazzo und der maßgefertigten Waschtischkonsole aus Eiche einen behaglichen Charakter.Den Charakter des Hauses respektieren und die Geschichte weitererzählen.Das Haus ist freistehend und verfügt über einen schönen Außenbereich. Eine kleine Frühstücksterrasse schließt ebenerdig an die Küche an und schafft einen fließenden Übergang zwischen innen und außen. Geschickt überbrückt eine großzügige Freitreppe von hier aus den Niveauunterschied zwischen dem Erdgeschoss und dem gepflasterten Hof mit anschließendem Garten, der einen Meter tiefer liegt. Die historische Anmutung der Außenanlage kommt durch das neu verlegte Grauwackepflaster im Hof, für Zuwege und die Einfahrt gut zur Geltung. Die Buchenhecken und Spalierbäume sind nicht nur sorgsam ausgewählte Stilelemente sondern sorgen auch im Außenbereich für die nötige Privatsphäre. Die Feuerstelle mit Sitzplatz am Ende des Grundstücks ist der Ort für gesellige Sommerabende und der Lieblingsplatz der Bauherren geworden. Von hier haben sie einen guten Blick auf die gesamte Villa und erfreuen sich immer wieder an ihrem Traumhaus. Fotograf: Uwe Spoering 

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